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Modernisierung von Prüfständen - Retrofit als Chance zur Industrie 4.0

 

Nach ein oder zwei Jahrzehnten im Einsatz sind die meisten Prüfstände in die Jahre gekommen. Wenn eine Modernisierung erforderlich ist, so kann das unterschiedliche Gründe haben. Um ein paar Beispiele zu nennen: Die Prüfanforderungen wurden erweitert, die Ansprüche an die Dokumentation und an die Benutzersicherheit sind gestiegen oder eine Integration der Anlage im Sinn von Industrie 4.0 soll ermöglicht werden. Sofern wesentliche Komponenten wie  Mechanik, Hydraulik und Elektrik des Prüfstandes noch funktional sind, lässt sich die notwendige Modernisierung in den meisten Fällen mittels Retrofit durchführen. Im Gegensatz zu einer Neuanschaffung ermöglicht ein Retrofit die Weiternutzung des bereits bewährten Aufbaus, er ist kostengünstig durchzuführen und kann innerhalb kürzester Zeit realisiert werden. Ergebnis eines Retrofit ist ein zeitgemäßer Prüfstand, der alle modernen Anforderungen an eine Prüfanlage erfüllt. Im Rahmen eines Whitepapers ist beschrieben, unter welchen Voraussetzungen ein Retrofit eines bestehenden Prüfstandes möglich ist, worin die Vorteile gegenüber einer Neuanschaffung bestehen und worauf bei der Planung eines  Retrofits geachtet werden sollte.

Vergleich alter Prüfstand ohne Computersteuerung und modernisierter Prüfstand mit Computersteuerung

Gegenüberstellung eines alten Prüfstands ohne Computersteuerung (vor Retrofit) und eines modernisierten Prüfstandes mit neuester Technologie

1. Frage:

 

Neuanschaffung oder Retrofit?

 

Ein Retrofit eines veralteten Prüfstandes mit einer zeitgemäßen Computersteuerung macht in vielen Fällen Sinn, aber nicht in allen. Vor allem dann, wenn die Mechanik, Hydraulik und/oder Elektrik des Prüfstandes beschädigt ist oder zum Beispiel aufgrund eines Umzugs ohnehin neu errichtet werden muss, ist eine Neuanschaffung das Mittel der Wahl. Auch dann, wenn die Mechanik nicht mehr zum Prüfling passt, kann eine Neuanschaffung wohl kaum vermieden werden. In den meisten anderen Fällen ist aber eine Modernisierung des in die Jahre gekommenen Prüfstandes die bessere Alternative.

2. Frage:

 

Was beinhaltet ein Retrofit?

 

Wenn wesentliche Komponenten erhalten werden können, ist in den meisten Fällen ein Retrofit sinnvoll. Vielleicht ist es notwendig, die Mechanik zu überarbeiten – entscheidend ist nur, dass kein kompletter Austausch durchgeführt werden muss. Im Zuge des Retrofits werden dann die notwendigen Teile erneuert und auf einen zeitgemäßen Stand gebracht. Darüber hinaus wird der Prüfstand mit einer modernen Computersteuerung und den dafür notwendigen Hard- und Softwarekomponenten versehen.

3. Frage:

 

Was ist das Ergebnis eines Retrofits?

 

Auf den ersten Blick ist das Ergebnis eines Retrofits ein zeitgemäßer Prüfstand.  Auf den zweiten Blick wird klar, dass mit einem geschickten Retrofit wesentlich mehr erreicht wird: Durch die moderne Computersteuerung lässt sich der Prüfstand in automatisch ablaufende Fertigungsprozesse integrieren. Nach einem Retrofit laufen also nicht nur die Prüfungen schneller, genauer, sicherer und vollständiger ab. Vielmehr wird rund um den Prüfling ein durchgängiger Datenfluss erzielbar.

4. Frage:

 

Was sollte bei einem Retrofit beachtet werden?

 

Ein Retrofit eines bestehenden Prüfstandes kann sehr zügig über die Bühne gehen. Da jeder Prüfstand ein spezielles System mit individuellen Anforderungen ist, erfordert ein Retrofit aber entsprechendes Fingerspitzengefühl. Wesentliche Voraussetzung ist daher ein Partner mit tiefgehendem Know-how und langjährigen Erfahrungen in Fertigung, Instandhaltung und Automation.

 

 

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